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Schwangerschaft

Gesetzliche Vorsorge

Sie sind schwanger und freuen sich auf Ihr Baby. Vielleicht sind Sie aber auch besorgt, ob die Schwangerschaft normal verläuft und das Baby gesund geboren wird. Dafür bieten wir Ihnen diverse Vorsorgeuntersuchungen an, wobei sich die Vorsorgeleistungen der Krankenkasse nach den sogenannten Mutterschaftsrichtlinien richten.

Der Mutterpass

Bei Ihrer zweiten Schwangerschafts-Vorsorgeuntersuchung erhalten Sie einen Mutterpass, in den alle wichtigen Daten eingetragen werden. Den Mutterpass sollten Sie ständig bei sich tragen und zu jeder Vorsorgeuntersuchung mitbringen.

Leistungen der Krankenkasse

Zu den Leistungen der Krankenkasse gehören:

  • die Bestimmung der Blutgruppe und des Rötelntiters
  • die Untersuchung auf Lues und HIV
  • der Antikörpersuchtest
  • drei Ultraschalluntersuchungen gemäß den Mutterschaftsrichtlinien
    • 9. - 12. Woche
    • 19. - 22. Woche
    • 29. - 32. Woche

Darüber hinausgehende Ultraschalluntersuchungen werden von den Kassen als medizinisch nicht notwendig eingestuft und nicht bezahlt.

Vorsorge-Empfehlung

Außerhalb der gesetzlich vorgschriebenen Leistungen bieten wir Ihnen medizinisch sinnvolle Zusatzuntersuchungen an, die empfehlenswert oder einfach beruhigend sind, wie z.B.:

  • regelmäßige Ultraschalluntersuchungen
  • Untersuchung auf Infektionskrankheiten
  • Screening auf Downsyndrom
  • Test auf offenen Rücken (AFP)

Vorsorgeuntersuchung

Da es unser Anliegen ist, Ihnen das höchstmögliche Maß an qualitativer Betreuung anzubieten, haben wir ein Angebot an individuellen Gesundheitsleistungen zusammengestellt. Die Berechnung erfolgt im Rahmen der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Eine Kostenerstattung durch die gesetzliche Krankenversicherung ist rechtlich nach §12 Abs. 1 des Sozialgesetzbuches nicht möglich.

Wenn Sie diese Untersuchungen wünschen, sprechen Sie uns in unserer Praxis an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Wir beraten Sie gerne.

Bescheinigung für den Arbeitgeber

Falls Sie berufstätig sind, unterstehen Sie dem Mutterschutz, das heißt, Ihre berufliche Tätigkeit unterliegt bestimmten Richtlinien, welche der Arbeitgeber zu beachten hat. Wir stellen Ihnen eine Bescheinigung für Ihren Arbeitgeber aus.

Ultraschalluntersuchung

Vom Gesetzgeber sind drei Ultraschalluntersuchungen während der Schwangerschaft vorgesehen. Sollten Sie den Wunsch haben, sich regelmäßig über die Entwicklung Ihres ungeborenen Kindes zu informieren, ist das natürlich jederzeit möglich. Wir bieten Ihnen diese kontinuierliche Untersuchung bis zur 36. Schwangerschaftswoche für einen Pauschalpreis an.

Individuelle Vorsorge

Nackentransparenz (NT-Messung)

Die Nackentransparenz-Messung ist eine nicht-invasive Methode zur Risikoabschätzung über das Vorliegen einer Chromosomenstörung (zum Beispiel Down-Syndrom) beim ungeborenen Kind. Dabei werden in der 11. bis 14. Woche eine Ultraschall- sowie einer Blutuntersuchung durchgeführt; aus den Ergebnissen wird unter Einbezug des mütterlichen Alters ein Risiko errechnet. Auf der Basis dieses Risikos können Sie sich für oder gegen eine weiterführende Diagnostik, zum Beispiel eine Fruchtwasserpunktion, entscheiden.

Mit unserem hochmodernen Ultraschallgerät können wir beispielsweise einen nicht-invasiven Suchtest auf offenen Rücken durchführen.

Infektionserkrankungen in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft kann durch Infektionen gefährdet werden. Im Rahmen der Muterschaftsvorsorge werden routinemäßig Röteln, Lues und Hepatitis B abgeklärt und auf Ihren Wunsch auch HIV (Aids). Andere Infektionskrankheiten, die zu kindlichen Schädigungen führen können sind Toxoplasmose, Cytomegalie, Windpocken und die Untersuchung auf Ringelröteln, die nicht Bestandteil der gesetzlichen Krankenversicherung sind.

Ausschluss Schwangerschaftsdiabetes

Häufig tritt in der Schwangerschaft erstmals eine Blutzuckererkrankung (Diabetes) auf, die zu einer erheblichen Gefährdung der Schwangeren führen kann. Mit den Methoden der üblichen Schwangerschaftsvorsorge wird dies oft gar nicht oder zu spät erkannt. Dieses Risiko kann mit Hilfe eines sogenannten Glukosebelastungstests ermittelt werden.

Ausschluss einer Genitalinfektion durch Streptokokken

Streptokokken sind Keime, die im Genitaltrakt der Frau vorhanden sind und unter der Geburt auf das Kind übertragen werden können. In seltenen Fällen lösen sie beim Neugeborenen schwere Infektionen aus; diese können durch eine antibiotische Behandlung unter der Geburt verhindert werden, wenn eine Besiedelung mit Streptokokken bereits in der Schwangerschaft (circa 36. Woche) festgestellt wird.

Sollten Sie weitere Fragen zur Vorsorge in der Schwangerschaft haben, fragen Sie uns einfach, rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail.

 

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